Therapeutische Zugänge
- Janine Baumann

- 13. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 23. Dez. 2025
Wie ich arbeite
Auf dieser Seite findest du eine Übersicht über die therapeutischen Zugänge, mit denen ich in meiner Arbeit vertraut bin und die meine Begleitung fachlich prägen.
Es geht hier nicht um Angebote oder Buchungen, sondern um Verstehen und Einordnung: Welche Ansätze gibt es?
Worin unterscheiden sie sich?
Und wie können sie helfen, innere Prozesse besser zu verstehen und zu begleiten?
Abgrenzung zu meinen Angeboten
Die hier beschriebenen Zugänge sind keine einzelnen Produkte und keine isolierten Methoden, die du separat buchst.
In meiner Arbeit stehen Beziehung, Prozess und Sicherheit im Vordergrund.
Methoden dienen dabei als Werkzeuge, nicht als Ziel an sich.
👉 Wie diese Zugänge konkret in meiner Arbeit eingesetzt werden, findest du auf den jeweiligen Angebotsseiten (z. B. traumaorientierte Einzelarbeit oder Paarprozess).

Trauma-sensible Haltung als Grundlage
Unabhängig vom jeweiligen Zugang gilt:
Ich arbeite trauma-informiert und bindungsorientiert
Regulation und Stabilität haben Vorrang vor „Aufdeckung“
Dein Nervensystem gibt das Tempo vor
Methoden werden angepasst, nicht „durchgezogen“
Die folgenden Zugänge unterstützen unterschiedliche Ebenen: Körper, Nervensystem, Beziehung, innere Bilder, Erinnerung und Selbstwahrnehmung.
Überblick über therapeutische Zugänge
EMDR – Verarbeitung belastender Erfahrungen
EMDR ist ein traumaspezifischer Ansatz zur Verarbeitung belastender Erinnerungen. Durch bilaterale Stimulation können festgehaltene Stressreaktionen im Nervensystem gelöst und integriert werden.
IoPT / Anliegenmethode – innere Anteile sichtbar machen
Die Identitätsorientierte Psychotraumatheorie (IoPT) nach Franz Ruppert arbeitet mit inneren Anteilen, die aus frühen Erfahrungen hervorgegangen sind.
Ziel ist nicht Analyse, sondern Wahrnehmung, Differenzierung und Selbstkontakt.
Systemische Aufstellungsarbeit – innere Dynamiken im Raum
Systemische Aufstellungsarbeit ermöglicht es, innere Beziehungen, Bindungen und Konflikte räumlich sichtbar zu machen.
In einem traumasensiblen Rahmen kann sie helfen, Klarheit, Distanz und neue innere Ordnung zu entwickeln.
Hypnotherapie – Zugang zum Unterbewusstsein
Hypnotherapie nutzt Trance als natürlichen Bewusstseinszustand, um innere Bilder, Erinnerungen und emotionale Prozesse zugänglich zu machen.
Sie kann dabei unterstützen, unbewusste Muster zu erkennen, Blockaden zu lösen und Ressourcen zu aktivieren.
Ein Wort zum Schluss
Kein therapeutischer Zugang wirkt für alle Menschen gleich. Was hilfreich ist, hängt ab von deiner Geschichte, deinem Nervensystem und dem Punkt, an dem du gerade stehst.
Diese Übersicht soll dir Orientierung geben, nicht eine Entscheidung abnehmen.
Wenn Du wissen möchtest, wie ich diese Zugänge in meiner Begleitung kombiniere und einbette, findest du mehr dazu auf den Angebotsseiten oder im persönlichen Kennenlerngespräch.




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