top of page
JMB Therapie Praxisraum

Aufstellungs-Seminare

Traumaorientierte Aufstellungsarbeit (SSI & IoPT)

Viele Muster und Symptome sind sinnvolle Anpassungen an frühere Erfahrungen. In diesen Seminaren arbeiten wir traumaorientiert an Prägungen, Verletzungen und Traumafolgen – klar geführt, gut dosiert und mit Raum für Integration im Alltag.
Ich nutze dafür SSI (Selbst–Raum–Grenze) und die IoPT-Anliegenmethode – indikationsgeleitet und pro Aufstellung mit eindeutiger Prozesslogik.

Für wen sind die Workshops?

Für Menschen, die…

  • wiederkehrende Muster und Beziehungsthemen verstehen und verändern möchten (Nähe–Distanz, Überanpassung, Rückzug)

  • Grenzen, Selbstwert, Selbstkontakt und Körpergefühl stärken wollen

  • innere Konflikte erleben („ein Teil will – ein Teil blockiert“)

  • mit Scham/Schuld/Angst/Unruhe/Erstarrung zu tun haben (als mögliche Traumafolgen)

  • sich einen klar geführten, respektvollen Raum wünschen – ohne Druck und ohne Show

Monstera-Pflanzenblätter

Sicherheit & Rahmen: Kennenlernen vor dem ersten Seminar

Wenn Du neu bist, lass uns kurz kennenlernen, bevor Du ins Seminar kommst. Manchmal ist eine Einzelsitzung als Start sinnvoller – wir klären gemeinsam, was für Dich jetzt passt.

Neue Teilnehmer:innen kommen zuerst über ein Kennenlerngespräch (und je nach Situation über eine Einzelsitzung). So stelle ich Passung, Stabilität und einen geschützten Gruppenraum sicher.
Ich führe diesen Raum klar – aus Verantwortung für Sicherheit, Respekt und Gruppenprozess.

(Für langjährige Klient:innen, die ich gut kenne, ist das unkomplizierter.)

Gruppenvereinbarungen

Damit der Raum sicher bleibt, gelten ein paar einfache Vereinbarungen:

  1. Stillschweigen: Alles Persönliche bleibt im Raum.

  2. Im Raum bleiben: Während Aufstellungen bleiben wir im Seminarraum.

  3. Bis zum Ende bleiben: Wir schließen gemeinsam ab (Integration & Sicherheit).

  4. Sag früh Bescheid: Wenn es Dir nicht gut geht oder es zu viel wird: sprich mich an (oder gib ein vereinbartes Zeichen).

  5. Eigene Grenzen gelten: Du darfst jederzeit pausieren, „nein“ sagen oder aus einer Rolle aussteigen.

  6. Kein Ratschlag-Modus: Wir kommentieren oder interpretieren keine Prozesse anderer.

Monstera-Pflanzenblätter

Zwei Methoden – ein traumaorientierter Rahmen

SSI: Selbst - Raum -Grenze (Stabilisierung & Autonomie)

SSI ist oft ein sehr guter Einstieg, wenn es darum geht, Sicherheit im Körper und im Raum aufzubauen: Selbstkontakt, Orientierung, Grenzen, Nähe–Distanz. Viele erleben SSI als schnell verständlich und alltagsnah.

Typische Anliegen: Grenzen setzen ohne Schuld · Raum einnehmen · Überanpassung/Rückzug · Stabilisierung vor Vertiefung

IoPT: Anliegenmethode (Vertiefung, Integration, Transformation)

Die IoPT-Anliegenmethode eignet sich besonders, wenn Du tiefer verstehen möchtest, wie frühe Prägungen und Bindungserfahrungen heute wirken – und wie innere Anteile wieder in Verbindung kommen können.

Typische Anliegen: Beziehungsmuster · Selbstwert/Blockaden · Scham/Schuld/Angst als Schutzlogiken · Integration biografischer Prägungen

Monstera-Pflanzenblätter

Wie wir entscheiden: Was passt jetzt?

Wir wählen die Methode nicht nach „Schule“, sondern nach dem, was im Moment gut tragbar und integrierbar ist:

  • Was ist Dein Anliegen – und wie formulieren wir es stimmig?

  • Braucht es eher Stabilisierung (SSI) oder ist Vertiefung (IoPT) möglich?

  • Was unterstützt Integration im Alltag?

Grundsatz: Pro Aufstellung bleibt die Prozesslogik klar – SSI oder IoPT.

 

Ablauf (Beispiel)

  1. Ankommen, Rahmen, Vereinbarungen

  2. kurzer Input (Dosierung, Integration)

  3. Aufstellungen (SSI oder IoPT – je nach Anliegen und Gruppe)

  4. Pausen & Regulation

  5. Integration & Abschluss

 

Teilnahmeformen

Du kannst teilnehmen…

  • mit eigenem Anliegen

  • als Resonanzgeber:in

Beides wird klar angeleitet und ist wertvoll.

 

Voraussetzungen

  • respektvoller Umgang und Bereitschaft zur Selbstverantwortung

  • keine akute Krise (wenn Du unsicher bist: Kennenlerngespräch)

Du musst nichts leisten – Dein Tempo und Deine Grenzen werden geachtet

Trauma und Aufstellungen

 Hin zu Deiner gesunden Identität, Deinem starken Ich, Deiner gesunden Autonomie und

zu wahrer Selbstannahme.

Details und Anmeldung:

Workshops

FAQ

Muss ich mich für SSI oder IoPT entscheiden?


Nein. Du kommst mit Deinem Anliegen – ich führe den Prozess traumaorientiert und passend.

 

Kann ich ohne Vorerfahrung teilnehmen?


Ja. Wenn Du neu bist, lernen wir uns vorher kurz kennen (und manchmal ist eine Einzelsitzung der beste Start). So bist Du gut vorbereitet und der Gruppenraum bleibt geschützt.

Was, wenn ich als Resonanzgeber:in nichts spüre?


Das ist okay. Resonanz ist vielfältig – wir ordnen sie achtsam ein.

Kann ich auch teilnehmen, wenn ich im Moment sehr belastet bin?


Wenn Du unsicher bist, melde Dich bitte vorab. Im Kennenlerngespräch klären wir gemeinsam, ob ein Seminar gerade passend ist – oder ob eine Einzelsitzung (oder ein späterer Zeitpunkt) sinnvoller ist.

Gibt es Regeln im Seminar?


Ja – ein paar klare Gruppenvereinbarungen (Stillschweigen, im Raum bleiben, bis zum Ende bleiben, früh Bescheid sagen, Grenzen achten, kein Ratschlag-Modus). Sie dienen der Sicherheit und dem Schutz der Gruppe.

Muss ich im Seminar etwas teilen oder „funktionieren“?


Nein. Du entscheidest, was Du teilen möchtest. Pausieren, aus einer Rolle aussteigen oder einfach beobachten ist jederzeit möglich.

Kann ich ein Anliegen mitbringen, ohne eine eigene Aufstellung zu machen?


Ja – und es ist sogar empfehlenswert, mit einem Thema zu kommen. Wenn wir ehrlich sind, haben wir fast immer etwas, woran wir gerade lernen oder etwas erkennen dürfen. Wenn Du engagiert dabei bist, profitierst Du am meisten – auch als Resonanzgeber:in.
Und: Wir haben in Gruppen oft Resonanz mit Themen, die auch andere beschäftigen. Genau deshalb ist Gruppenarbeit so wunderbar und hilfreich. Wenn eine eigene Aufstellung stimmig ist, klären wir das im Verlauf oder in einer Einzelsitzung.

Was ist nach einer Aufstellung wichtig?


Integration. Wir schließen den Tag bewusst ab, und Du bekommst Hinweise, wie Du das Erlebte gut nachwirken lassen kannst (ohne es zu „überarbeiten“).

Manchmal vergesse ich die Theorie wieder oder kann mir Methoden nicht so gut merken – ist das schlimm?

Nein, überhaupt nicht. In der Aufstellungsarbeit geht es nicht darum, „alles im Kopf zu behalten“, sondern Erfahrungen zu machen und Schritt für Schritt ein Gefühl dafür zu entwickeln. Und ja: Es ist sehr empfehlenswert, regelmäßig teilzunehmen – schon bald gehörst Du, wie ich gern sage, zu den alten Hasen.

JMB THERAPIE LOGO

JMB Therapie

Janine M. Baumann

Hi-Tec Haus

Wanistr. 7

CH-8422 Pfungen/Winterthur​​

© 2026  JMB - Janine M. Baumann​

bottom of page